Möglichkeiten des Game Designs

Veröffentlicht von am 25. Mrz 2020   |   Kategorie Unterhaltung 25

Liebe Leserinnen und Leser. Wir wollen uns heute einer Thematik beschäftigen, die relativ komplex ist. Aber weil die Frage, was denn bei Spielen alles machbar ist und wo die Grenzen der Machbarkeit sind, immer wieder auftauchen, wollen wir einen Blick auf das Gewesene und das Heutige werfen und versuchen, das Alles irgendwie begreifbar zu machen.

Spiele von einst

Die älteren Semester erinnern sich gewiss noch an die 1980er- und 1990er-Jahre. Die jüngeren unter uns laden wir zu einer Fantasiereise in die Vergangenheit ein. In den 1980er-Jahren waren unsere Haushalte mit klobigen Röhrenbildschirmen ausgestattet, die zwischen 2 und 10 (Antennen-)-TV-Programme wiedergaben. Radios ergänzten das Multimediacenter der Zeit. Im Beruf waren einzelne mit Computersystemen beschäftigt. Dass diese mit den Geräten, die wir heute kennen, nicht viel gemeinsam hatten, brauchen wir nicht zu erwähnen. Statt PCs hatte man Schreibmaschinen daheim. Und wenn jemand einen Computer hatte, war das fast schon aussergewöhnlich. Dann gehörten die Geräte entweder der Gruppe der „Atari“ oder der „Commodore“ an. Diese waren auch die ersten Vorläufer der „Gamer-PCs“, quasi die Light-Version von Arcade-Spielen in Kleinformat und mit nur ganz wenig Farbe. Die Spiele? Pacman, Tetris, Wing Commander, Winter Games … Wer die Bilder vor Augen hat, wird jetzt schmunzeln. Viel davon war noch sehr pixelig. Und von einer flüssigen Grafik, angenehmen Sound und Co war man meilenweit entfernt.

Die 2000er

Machen Sie mit uns einen Zeitsprung. In den 2000ern hatten schon sehr viele von uns einen PC daheim. Es war wirklich ein PC wie wir ihn heute kennen. Microsoft hatte mit Windows massgeblich mitgewirkt, dass PCs massentauglich wurden. Spiele wurden schnell immer besser und vor allem vielseitiger. Rennspiele, Simulatoren, Action, Strategie, Echtzeit-Simulation… alles das wurde plötzlich machbar. Doch von den Massenphänomenen, wie WoW, LoL und wie die ganz grossen Internetspiele alle heissen, war man noch ein Stück weit entfernt. Parallel dazu wurde übrigens auch das Handy langsam reif, ein Gerät für Jedermann und Jederfrau zu werden – mit schwarz-grünem Display und nur für Telefonie und SMS versteht sich.

Und heute?

Heute geben sogar unsere Smartphones unglaublich brillante Bilder wieder. Klänge leiden unter dem kompakten Design. Aber dafür gibt es ja (Funk-)Headsets. Wir schaffen Games, die so unglaublich gut sind, dass sie die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Die Frage ist: Wohin geht diese Reise noch?

Nun. Wir werden die Realität nicht in allen Belangen übertrumpfen können. Aber wir können das, was es in der Realität gibt, als digitales Abbild zum Leben erwecken. Wir können unsere Träume in Form von Games Wirklichkeit werden lassen. Mit VR sind wir sogar noch ein bisschen näher mit dabei als wir es je sein könnten. Wo immer die Grenze des Machbaren ist: Entwickler wie Applie werden immer versuchen, die Grenzen ein Stück weit auszudehnen.